Manereal Newsletter · Oktober 2026

Ihr Lebenswerk
im digitalen Wandel

Wie KI die Haus­ver­wal­tung ver­än­dert – und warum der nächste Schritt ge­mein­sam leichter fällt.

Mit Quick Wins für Ihren KI-Einstieg 

Die Zahl der Un­ter­neh­men die Künstliche Intelligenz (KI) ein­set­zen hat sich seit 2023 mehr als ver­drei­facht. Gleich­zei­tig haben sich aber mehr als die Hälfte der ös­ter­rei­chi­schen Un­ter­neh­men noch nicht mit dem Thema KI be­schäf­tigt.1 Wenn es Ihnen ähnlich geht, sind Sie in guter Ge­sell­schaft. Diese Ausgabe zeigt, wo der Einstieg für eine Haus­ver­wal­tung sinnvoll ist, wo die Hürden liegen und warum der Einstieg in KI in einer Gruppe leichter fällt.

Viel Spaß beim Lesen! Ihr Manereal Team

Personal, steigende Anforderungen, Nachfolge – und jetzt auch KI

Wer heute eine Haus­ver­wal­tung führt, kennt die Si­tu­a­ti­on: die E-Mails werden mehr, das Telefon steht nicht still, und qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter sind schwer zu finden. Gleich­zei­tig steigen die Erwartungen von Ei­gen­tü­mern und Mie­tern an Er­reich­bar­keit, Trans­pa­renz und rasche Ant­wor­ten. Dazu werden die Aufgaben nicht nur kom­ple­xer, sondern auch um­fang­rei­cher: Ge­setz­li­che Neu­e­run­gen wie das Mieten-Wertsicherungsgesetz, die WEG-No­vel­len und Änderungen der Bau­ord­nun­gen ver­lan­gen lau­fen­de An­pas­sun­gen. Neue Pflich­ten wie das Bauwerksbuch in Wien bringen zusätzlichen Kon­troll- und Do­ku­men­ta­ti­ons­auf­wand. Der Aufwand pro Lie­gen­schaft wächst – das Personal zur Bearbeitung der Sachverhalte oft nicht. 62 % der Ver­wal­tun­gen fühlen sich über­las­tet².

Dazu kommt immer häufiger die Frage: Wer macht einmal weiter? Ge­eig­ne­te Nach­fol­ger sind schwer zu finden, während die An­for­de­run­gen an Or­ga­ni­sa­ti­on, Fach­wis­sen und In­ves­ti­tio­nen weiter steigen. 57 % der Inhaber im Mit­tel­stand sind 55 Jahre oder älter, 69 % sehen die Suche nach einem Nach­fol­ger als größte Hürde.3 Und mitten in diesem Ge­men­ge­la­ge erobert eine Tech­no­lo­gie rasant die Ar­beits­welt, die viel ver­spricht und ebenso viele Fragen aufwirft. Künst­li­che In­tel­li­genz: Was ist heute schon mög­lich, wo liegen die Gren­zen und wie können auch klei­ne­re Haus­ver­wal­tun­gen davon pro­fi­tie­ren? Was KI im Ver­wal­ter­all­tag heute schon leisten kann und wie der Einstieg gelingen kann, lesen Sie in unserem ak­tu­el­len News­let­ter.

Wie KI die Branche verändert

Ei­gen­tü­mer und Mieter erwarten heute, was sie von ihrer Bank und ihrem Ener­gie­ver­sor­ger kennen: Digitale Services und schnelle Ant­wor­ten. Was gestern noch Hand­ar­beit war, Belege erfassen, Ab­rech­nun­gen er­stel­len, Kor­re­spon­denz be­ant­wor­ten, lässt sich in­zwi­schen au­to­ma­ti­sie­ren. Die Branche hat das erkannt: Für 70 % der Ver­wal­tun­gen ist Di­gi­ta­li­sie­rung 2026 die wich­tigs­te Aufgabe.2

> 50%
der Unternehmen haben sich mit dem Thema KI noch gar nicht beschäftigt.1
11 % 2023 → 30 % 2025
der Unternehmen ab 10 Beschäftigten nutzen KI.1 Bei kleineren Betrieben liegt die Quote spürbar darunter.
70 %
der Verwaltungen sehen Digitalisierung 2026 als wichtigste Aufgabe.2
  1. 1Statistik Austria, ‚IKT-Einsatz in Unternehmen 2025‘, Pressemitteilung, 24. Juni 2026, statistik.at [abgerufen 10/2026].
  2. 2VDIV Deutschland, ‚Branchenbarometer 2026‘, 31. August 2026, vdiv.de [abgerufen 10/2026] (DE).
  3. 3KfW Research, ‚Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2025‘, Fokus Volkswirtschaft Nr. 526, Januar 2026, kfw.de [abgerufen 10/2026] (DE).
(DE) = Studie aus Deutschland, für Österreich als Tendenz zu lesen. 1 / 3
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